Polyimid-Folie etikettieren

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Bild: S&P Mikroelektronik
Polyimid-Folie ist oftmals auch unter dem Begriff Kapton (Markenzeichen von DuPont) bekannt. Diese wird bei elektronischen Bauteilen meist als Ansaughilfe oder als Schutzetikett für die Oberfläche der Bauteile verwendet. Das Material ist aufgrund seiner sehr hitzebeständigen und extrem reißfesten Eigenschaften beliebt. In den meisten Fällen wird die Folie mit einer Materialstärke zwischen 50 – 100μm verwendet.
S&P hat in diesem Bereich erneut ein weiteres Projekt erfolgreich realisiert. In diesem Fall galt es, hochwertig veredelte Metallringe mit einem für den Kunden angepassten Polyimid-Etikett zu versehen, und anschließend auch zu gurten.
Doch ganz so einfach, wie sich dies anhört ist es im Detail nicht. Die Metallringe haben auf der einen Seite einen Radius von 0,3mm, und auf der anderen Seite eine Fase. Dies musste zunächst optisch unterschieden werden, damit alle Teile auf der richtigen Seite etikettiert und anschließend auch lagerichtig gegurtet werden konnten. Durch unsere über 25-jährige Erfahrung in diesem Bereich erarbeiteten wir auch für diese Anforderung eine praktikable Lösung. Über ein optisches Kamerasystem mit speziellen Positionieraufnahmen konnten die Unterschiede in Kombination mit gerichtetem Licht und einem Polfilter sichtbar gemacht werden. Nun galt es noch die vorgestanzten und applizierbaren Etiketten, welche 1-reihig auf dem Liner und auf Rolle konzipiert wurden, mit einer Positioniergenauigkeit von ±250μm zentrisch auf dem Ring zu platzieren. Anschließend wurden und werden die Teile dann in ein eigens für den Kunden ausgelegtes Trägerband gegurtet.

Bild: S&P-Schautafel des Prozesses
Gerne stehen wir auch Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn Sie ein entsprechendes Projekt erarbeiten und voranbringen wollen.